Honda gibt grünes Licht für den neuen Ridgeline und stoppt dafür erst mal das ganze Band

Honda gibt grünes Licht für den neuen Ridgeline und stoppt dafür erst mal das ganze Band
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Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Honda hat die dritte Ridgeline-Generation offiziell bestätigt – und stoppt gleichzeitig die Fertigung des aktuellen Trucks. Was jetzt bekannt ist.

Ein echtes Paradox: Honda hat gerade offiziell die dritte Generation des Ridgeline bestätigt – und im selben Atemzug angekündigt, die Produktion vorübergehend komplett einzustellen. Der aktuelle Pickup verschwindet noch 2026 vom Band, ein komplett neues Modell soll erst „innerhalb von zwei Jahren“ auf den Markt kommen. Fällt das Debüt tatsächlich auf 2028, hätte die jetzige Generation fast zwölf Jahre durchgehalten – selbst für Hondas gemächliches Tempo eine lange Zeit.

Vom Design des künftigen Ridgeline ist bislang nur eine Silhouette bekannt, die Richtung lässt sich aber klar ablesen: Motorhaube und Frontpartie wirken deutlich aufrechter, die Karosserie kantiger. Honda selbst spricht offen von einem „noch robusteren Design und mehr Fähigkeiten“. Auch die Entstehungsgeschichte hat es in sich: Gezeichnet wird der Wagen in Südkalifornien, die technische Entwicklung läuft in Ohio, gebaut wird erneut im Werk in Alabama – dort, wo schon die Vorgänger vom Band liefen.

Die größte offene Frage betrifft die Technik unter der Haube, und dazu schweigt Honda bislang. Weder ein Hybridantrieb noch der Verbleib des aktuellen Benzin-V6 wurden bestätigt – alle Berichte über einen neuen Hybridantrieb bleiben also vorerst Spekulation. Der heutige Ridgeline fährt mit einem atmosphärischen 3,5-Liter-V6 mit 280 PS, Neungang-Automatik und Allradsystem i-VTM4 vor.

Die maximale Anhängelast liegt bei 2268 kg. Und genau hier liegt der Dauerstreitpunkt des Modells: Der Ridgeline basiert auf einer selbsttragenden Pkw-Plattform, während Toyota Tacoma, Ford Ranger und Chevrolet Colorado an der klassischen Leiterrahmen-Bauweise festhalten. Für die einen ist genau das der Reiz – Komfort und Fahrverhalten wie im Pkw. Für die anderen der Grund, warum der Truck nie wirklich als echter Pickup durchgehen wollte.

Honda hat bislang nichts zu einem Plattformwechsel gesagt – wer jetzt schon einen Leiterrahmen für die dritte Generation erwartet, greift vor. Der aktuelle Ridgeline kostet in den USA ab 40.795 Dollar.

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