Lotus bereitet ein Auto vor, das die Marke zurück in die heißeste Liga der Supersportwagen katapultieren könnte. Jetzt gibt es neue Details zum Flaggschiff Type 135 für 2028: Nach dem bereits bestätigten Hybrid-V8 mit mehr als 1.000 PS hat Lotus-Chef Qingfeng Feng nun auch eine günstigere V6-Version bestätigt. Noch spannender ist der Name: Der legendäre Esprit rückt immer näher an ein Comeback heran, auch wenn Lotus ihn noch nicht offiziell für das Serienmodell festgelegt hat.
Doch vierstellige Leistung ist nur die halbe Geschichte. Lotus will das bewahren, worauf der Ruf der Marke seit Jahrzehnten beruht — geringes Gewicht. Für die V8-Version liegt das Ziel bei rund 1.500 kg, trotz Hybridantrieb und 800-Volt-Elektroarchitektur. Gemeinsam mit Horse entwickelt das Unternehmen ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe für hohe Drehmomente. Lotus arbeitet außerdem an besonders leichten Elektromotoren. Auch Allradantrieb wird als eine Option geprüft; dann könnte ein elektrischer Antrieb die Vorderachse übernehmen.
Beim V6 bleibt vieles rätselhaft. Horse verfügt bereits über den neuen 3,0-Liter-Biturbo W30, der bis zu 544 PS und 700 Nm leisten kann. Lotus hat jedoch nicht bestätigt, dass Type 135 genau diese Ausführung unverändert erhält. Deshalb ist es noch zu früh, diese Werte fest in das Datenblatt des künftigen Supersportwagens zu schreiben. Die Spannung bleibt.
Type 135 ist zu einem der wichtigsten Symbole der neuen Strategie Focus 2030 geworden. Ursprünglich war das Projekt als rein elektrischer Sportwagen geplant, doch Lotus änderte den Kurs radikal und setzte auf einen Hybridantrieb. Das Serienauto soll 2028 erscheinen und zum neuen Flaggschiff der Marke werden. Sollte tatsächlich auch der Name Esprit zurückkehren, wäre es der erste neue Lotus mit diesem legendären Schriftzug seit dem Produktionsende des Vorgängers im Jahr 2004.