Volkswagen ID. Polo: erschwingliche E‑Modelle gegen China
Volkswagen bringt ID. Polo und ID. Cross als erschwingliche E‑Autos aus Spanien. MEB+ Plattform, ID. Polo GTI 2027 mit 226 PS – deutliche Antwort auf China.
Volkswagens Entwicklungsvorstand Kai Grünitz gibt sich überzeugt: Der Konzern lässt sich von chinesischen Herstellern nicht aus der Ruhe bringen. In einem Gespräch mit Autocar betonte er, dass Europas jahrzehntelange Erfahrung im Autobau ein natürlicher Vorteil sei. Die Ansage wirkt selbstbewusst.
Der Konzern bereitet eine neue Welle erschwinglicher E‑Autos vor: den Volkswagen ID. Polo, den ID. Cross, den CUPRA Raval und den Skoda Epiq. Alle vier entstanden in Rekordtempo – 36 Monate – und werden in den Werken des Konzerns in Martorell und Navarra, Spanien, gebaut. Schon der Zeitplan zeigt, wie stark das Programm an Fahrt aufgenommen hat.

Der ID. Polo bringt die Studie ID. 2all in Serie, mit klaren, klassischen Linien und dem ursprünglichen „Volksauto“-Geist. Er steht auf der MEB+-Plattform mit Frontantrieb und setzt damit die Richtung für eine neue Generation stadtorientierter E‑Modelle.
Für 2027 ist ein ID. Polo GTI vorgesehen: 226 PS, ein elektronisches VAQ-Sperrdifferenzial und das Frontantriebslayout, das man traditionell mit den GTI-Modellen verbindet. Grünitz zog den Vergleich zu Adidas und hielt fest, dass Käufer bei diesem Kürzel genau wissen, was sie erwartet.
Volkswagen positioniert diese ID-Modelle als Alternative zu chinesischen Marken – und bleibt zugleich der Philosophie deutscher Ingenieurskunst und hohen Qualitätsstandards treu. Zwischen den Zeilen richtet sich der Blick klar auf Know-how und Beständigkeit statt auf Abkürzungen.