BMW erwägt, eigene ALPINA-Showrooms zu eröffnen. Das teilte Maximilian Missoni mit, der bei BMW für das Design der oberen Mittelklasse, der Luxusmodelle und von ALPINA zuständig ist.
Die Vermarktung der neuen ALPINA-Modelle erfolgt weiterhin über das BMW-Händlernetz. Allerdings plant der Hersteller, in den Verkaufsräumen eigene Markenzonen einzurichten, um ALPINA optisch und servicebezogen von den regulären BMW-Modellen abzugrenzen. Auch über separate ALPINA-Showrooms wird diskutiert, jedoch gibt es noch keine endgültige Entscheidung.
Unter der neuen Führung von BMW bringt ALPINA das erste Serienmodell auf den Markt: eine luxuriösere Version der überarbeiteten 7er-Reihe. Der Start ist für nächstes Jahr geplant. Die Produktion wird voraussichtlich im Werk Dingolfing stattfinden, wo auch die Standard-7er-Reihe gefertigt wird.
ALPINA wird zwischen BMW und Rolls-Royce positioniert. Die Fahrzeuge sind individueller als Standard-BMWs, aber nicht so exklusiv wie ein Rolls-Royce. Letzterer bleibt weiterhin die Luxus-Flaggschiffmarke des Konzerns.
BMW möchte ALPINA als Konkurrenten zu Mercedes-Maybach positionieren. Zu erwarten sind Reihensechszylinder- und V8-Motoren sowie vollelektrische Antriebe. Für Fahrzeuge ab dem Jahr 2026 fungiert ALPINA als eigenständige Luxusdivision innerhalb der BMW Group.