Es sah so aus, als wären die werkseitigen Unterhaltungsbildschirme im Fond tot — verdrängt von einer Flut aus Tablets und Smartphones. Aber nein. 2026 sind die eingebauten Displays quicklebendig. Man findet sie in Familien-Vans, in Premium-SUVs und in repräsentativen Limousinen gleichermaßen.
Diese Option taucht am häufigsten dort auf, wo das Auto von Anfang an für lange Reisen mit Passagieren gebaut ist. Zu den Familienmodellen auf der Liste gehören Kia Carnival, Toyota Sienna, Honda Odyssey und Chrysler Pacifica. Der Carnival fährt gleich zwei Bildschirme mit einer Diagonale von 14,6 Zoll auf — größer als das Hauptdisplay vorne. Sienna und Odyssey gehen bescheidener vor: ein einzelner Deckenbildschirm, der heruntergeklappt wird. Und der Pacifica bietet das hauseigene Uconnect Theater mit zwei Displays — eines der ausgereiftesten Setups im Van-Segment.
Im Premiumsegment ist die Auswahl breiter, doch der Preis beißt zu. Fond-Bildschirme lassen sich in Range Rover, Cadillac Escalade, Jeep Grand Wagoneer, Lincoln Navigator, Lexus LX, Mercedes-Benz GLS und Bentley Bentayga ordern. Der Ansatz ist überall ungefähr gleich — zwei Displays in den Lehnen der Vordersitze.
BMW dagegen hat sich für eigene Regeln entschieden. Im 7er fährt statt zweier separater Bildschirme ein einziger gewaltiger Theater Screen aus dem Dach — ein ultrabreites 8K-Panel mit 31,3 Zoll Diagonale und integriertem Amazon Fire TV. Ein Anblick, den es in Autos bis vor Kurzem schlicht nicht gab. Die Mercedes-Benz S-Klasse setzt einen ähnlichen Schwerpunkt auf den Fond — auch hier bleiben die hinteren Passagiere im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Zuvor wurde berichtet, dass der elektrische Jaecoo J5 in die Top 10 der meistverkauften Autos Australiens vorgedrungen ist.