Cupra Tindaya verlässt die Showbühne und rast Richtung Serie

Cupra Tindaya verlässt die Showbühne und rast Richtung Serie
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Das radikale Münchner Showcar geht auf die Straße. Markus Haupt verriet Autocar, dass die finale Version schon entsteht — und sie könnte zum neuen Cupra-Flaggschiff werden.

Niemand hatte erwartet, dass aus der Studie so schnell ein Serienauto wird. Cupra bringt das Crossover Tindaya auf die Straße — jenes Showcar, das auf der IAA Mobility 2025 ganz München zum Stehenbleiben brachte. Seat- und Cupra-Chef Markus Haupt sagte Autocar klipp und klar: Designer und Ingenieure arbeiten bereits an der finalen Version. Das Serien-Crossover soll in den kommenden Jahren auf die Straße rollen.

Den Namen Tindaya trägt das Modell nach einem Vulkanberg auf Fuerteventura — und der Charakter passt dazu. Das 4,72 Meter lange Showcar wurde als Elektroauto mit Range Extender präsentiert: 365 kW Systemleistung, rund 300 km rein elektrische Reichweite und etwa 1.000 km kombiniert. Als Generator dient ein 1,5-Liter-TSI-Benziner — ein klassischer VW-Motor, der nun keine Räder mehr antreibt, sondern Strom liefert.

Der Serien-Tindaya soll über dem elektrischen Cupra Tavascan rangieren und könnte zum neuen Flaggschiff der Marke werden. Die Plattform ist die SSP des Volkswagen-Konzerns. Ursprünglich für reine Elektroautos entwickelt, unterstützt die Architektur jetzt auch Range-Extender-Systeme. Praktisch.

Die endgültige Entscheidung zum Antrieb hält sich Cupra noch zurück. Die Marke will flexibel bleiben und den passenden Antrieb erst kurz vor dem Start an Märkte und Kunden ausrichten. Unter den Neuheiten ab 2026 ist der Tindaya der schärfste Trumpf in Cupras Elektro-Offensive.

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