1. Selbsttragende Karosserie
Der Ford Maverick setzt auf eine selbsttragende Karosserie statt auf den bei großen Pickups üblichen Leiterrahmen. Das bringt mehr Komfort und niedrigeren Verbrauch, wirft aber auch Fragen zur Haltbarkeit auf – vor allem bei harter Offroad-Nutzung oder häufigen Schwerlastfahrten.
2. Begrenztes Ladevolumen
Ford stattet den Maverick mit cleveren Ladefunktionen wie dem Flexbed-System aus. Trotzdem fällt das tatsächliche Ladevolumen deutlich geringer aus als bei Full-Size-Trucks wie dem F-150. Wenn maximale Ladekapazität wichtig ist, reichen die kompakten Maße des Maverick – trotz einiger raffinierter Stauraumlösungen – einfach nicht aus.
3. Allradantrieb ist kein Ersatz für echten 4WD
Auf Asphalt und nassen Straßen macht der Allradantrieb des Maverick eine gute Figur – er sorgt für mehr Stabilität und Grip. Aber ohne Untersetzungsgetriebe und Sperrdifferenziale ist er kein echter Geländegänger. Wer abseits befestigter Wege unterwegs sein will, ist mit dem Maverick schlecht beraten.
4. Anhängelast und Nutzlast
Mit einer maximalen Anhängelast von rund 1.800 Kilogramm liegt der Maverick deutlich unter den Werten von Full-Size-Pickups wie Ram oder Chevrolet Silverado. Wer oft schwere Lasten zieht, ist mit diesem kompakten Truck nicht gut bedient.
5. Vergleichsweise schwache Motoren
Zwei Motoren stehen zur Wahl: ein Hybrid und ein turboaufgeladener Benziner mit bis zu 270 PS. Für den Alltag in der Stadt und auf der Autobahn reicht das völlig. Aber bei Drehmoment und Durchzug haben V6- oder V8-Motoren die Nase vorn. Wer viel Wert auf Leistung und Beschleunigung legt, dürfte mit dem Maverick nicht glücklich werden.