Ford Australia plant vorerst keinen vollelektrischen Ranger

Ford Australia plant vorerst keinen vollelektrischen Ranger
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Ford Australia plant keinen reinen Elektro-Ranger. Aktuelle Batterietechnik und Ladeinfrastruktur reichen nicht für 3,5 Tonnen Anhängelast. Ford setzt auf Diesel und Plug-in-Hybride.

Ford Australia hat bislang keine konkreten Pläne für einen vollelektrischen Ranger. Das Unternehmen prüft die Option zwar, hält die aktuelle Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur jedoch für unzureichend für die Ansprüche australischer Pickup-Käufer.

Laut Programmdirektor Mario Brandini evaluiert Ford verschiedene Antriebsarten, aber ein reines Elektrofahrzeug kann es noch nicht mit Diesel oder Plug-in-Hybrid aufnehmen. Das Problem liege, so Brandini, bei der Physik und den praktischen Vorteilen für die Kunden.

Marketingchef Ambrose Henderson ergänzt, dass der Zuwachs bei E-Autos vor allem bei kleinen und mittleren SUVs zu verzeichnen sei, die nicht die gleiche Anhängelast und Nutzlast benötigen. Der Ranger müsse aber 3,5 Tonnen ziehen können – eine Anforderung, die aktuelle E-Technik und Ladeinfrastruktur in Australien nicht zuverlässig erfüllen können.

Ford bietet in Australien bereits den Plug-in-Hybriden Ranger Hybrid an, der die gleichen 3,5 Tonnen zieht wie die Dieselvarianten. Auf dem Markt gibt es zudem elektrische Pickups wie den LDV eT60 und den KGM Musso EV, und Toyota bereitet die lokale Markteinführung des HiLux BEV vor. Fürs Erste setzt Ford jedoch auf Verbrenner und Plug-in-Hybride, nicht auf einen reinen Elektro-Ranger.

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