Honda hat die globalen Produktions-, Absatz- und Exportzahlen für April 2026 veröffentlicht. Weltweit produzierte der Hersteller 276.895 Fahrzeuge, ein Rückgang von rund 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit schrumpft die weltweite Produktion bereits den dritten Monat in Folge.
Der größte Unterschied zeigt sich zwischen den Werken in Japan und denen im Ausland. In Japan baute Honda 58.762 Autos, ein Plus von 22,9 Prozent – das fünfte Wachstumsmonat in Folge. Außerhalb Japans sank die Produktion dagegen den vierten Monat in Folge auf 218.133 Einheiten, das sind 94,3 Prozent des Niveaus vom April 2025.
Regional fallen die Ergebnisse gemischt aus. In Nordamerika stieg die Produktion auf 153.614 Fahrzeuge, ein Zuwachs von 5,9 Prozent. In den USA waren es 97.045 Einheiten, ein Plus von 5,7 Prozent. In Asien brach die Produktion auf 53.145 Fahrzeuge ein – nur 67,9 Prozent des Vorjahreswerts. Besonders stark fiel der Rückgang in China aus: 28.842 Autos gegenüber 47.195 im April 2025.
Auf dem Heimatmarkt konnte Honda erstmals seit 13 Monaten wieder ein Absatzplus verbuchen. Der Absatz in Japan erreichte 45.744 Einheiten, ein Plus von 1,5 Prozent. Die Neuzulassungen stiegen um 13,5 Prozent auf 27.936, während der Verkauf von Kleinwagen um 13 Prozent auf 17.808 zurückging.
Auch die Exporte aus Japan kehrten nach einem Monat Rückgang ins Plus zurück. Im April exportierte Honda 9.852 Fahrzeuge, ein Anstieg von 7,2 Prozent. Haupttreiber war Europa mit einem Sprung von 72 Prozent auf 6.293 Einheiten. Dagegen brachen die Lieferungen nach Nordamerika auf nur 473 Autos ein.