Kia hat den Sportage nicht einfach aufgefrischt — das Crossover hat wohl das grösste Update seit dem Start der fünften Generation bekommen. Das Modelljahr 2026 rollt auf dem US-Markt mit überarbeitetem Design, modernisiertem Innenraum und einer breiteren Modellpalette mit Benzin-, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben an. Und es fühlt sich an, als sei das erst der Anfang.
Optisch rückt der Sportage deutlich näher an die aktuelle Designsprache von Kia heran. Neue Stoßfänger, überarbeitete Lichttechnik, bernsteinfarbene Star Map-Tagfahrlichter und frische Felgenoptionen — das SUV wirkt schlicht straffer und moderner.
Die eigentliche Revolution steckt im Innenraum. Vor dem Fahrer thront ein Duo aus gebogenen 12,3-Zoll-Displays (rund 31 cm), dazu kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, Over-the-Air-Updates und ein digitaler Smartphone-Schlüssel. Außerdem ein 10-Zoll-Head-up-Display (etwa 25 cm) — allerdings nur für HEV- und PHEV-Versionen.
Die Hybride sind erwachsener geworden. Der Sportage HEV mit 1,6-Liter-Turbo und E-Motor liefert jetzt 232 PS — satte 5 Pferde mehr als bisher. Der Plug-in PHEV legt noch eine Schippe drauf: 268 PS, plus 7. Der Benziner mit 2,5-Liter-Saugmotor bleibt bei 187 PS. Die Anhängelast liegt bei rund 907 kg für die Hybride und etwa 1134 kg für die Benziner.
Für den Sportage HEV gibt es erstmals die Ausstattungen S und X–Line. Die X–Line geht noch einen Schritt weiter: Allradantrieb, Geländemodi Snow, Mud und Sand, etwa 211 mm Bodenfreiheit, 19-Zoll-Räder und unverkennbare Offroad-Optik.
Auch die Assistenzsysteme wurden aufgerüstet. Der Crossover bekommt den aktualisierten Highway Driving Assist 2, Warnungen vor Hindernissen vorn, seitlich und hinten sowie eine Lenkrad-Kontrolle. Auf dem Papier klingt das trocken — auf der Straße könnte es das Fahrgefühl komplett verändern.