Die Konkurrenz kann aufhören so zu tun, als ginge sie das nichts an. Der neue BYD Yuan Plus — das Auto, das die meisten Exportmärkte als Atto 3 kennen und das in Neuseeland sowie einigen weiteren Ländern als Atto 5 verkauft wird — ist gestartet. Mehr als 30.000 Bestellungen in der ersten Woche in China. Und das ist erst der Anfang.
Damit ist er der günstigste Elektro-Crossover von BYD mit Blade-Akku der zweiten Generation und Flash Charging 2.0. Startpreis in China: 119.800 Yuan, rund 15.204 Euro. Von 10 auf 70 Prozent in fünf Minuten. Von 10 auf 97 in neun. Kein Tippfehler.
Der Crossover steht auf der e-Platform 3.0 Evo. Zwei LFP-Batterien stehen zur Wahl: 57,5 kWh für 540 km nach CLTC, 68,5 kWh für 630 km. Karosserie 4665 mm lang, Radstand 2770 mm. Der Frunk fasst 180 Liter, der Hauptkofferraum 750. Allein nach den Zahlen ist das ein anderes Auto als der erste Atto 3.
Alle Varianten haben Heckantrieb. Die Leistung reicht je nach Ausführung von 268 bis 322 PS. Serienmäßig dabei: LiDAR, das Assistenzsystem God’s Eye B, das aktive Fahrwerk DiSus-C, belüftete und beheizte Vordersitze, 50-Watt-Induktionsladen und ein Head-up-Display. Vor zwei Jahren stand diese Liste noch in den Datenblättern von Premium-Marken.
In Europa kommt das Auto frühestens 2027. Aber wenn es kommt, haben die hiesigen Anbieter im Segment der bezahlbaren Elektro-SUV einen Grund mehr, schlecht zu schlafen. BYD hat ein Talent dafür, zur richtigen Zeit mit dem richtigen Preis zu erscheinen.