Ford ist zur Legende zurückgekehrt — und hat die Regeln neu geschrieben. Der Bronco Stroppe Edition 2026 verbeugt sich noch tiefer vor dem originalen Stroppe Baja Bronco, jenem Wagen, der 1969 als erstes und einziges serienmäßiges 4×4 die Baja 1000 gewann. Das Detail, das man aus zwanzig Metern erkennt, ist der Kühlergrill in Frozen White mit dem Schriftzug Bronco in markentypischem Code Orange. Der Kontrast schlägt sofort ein und trennt diese Version von jeder anderen Bronco-Variante im Programm.
Orange ist über das Fahrzeug verteilt, als wäre es vom Reißbrett vorgegeben. In Code Orange lackiert sind die stahlgepulverten vorderen Abschlepphaken, einzelne Elemente der Radlaufverbreiterungen, die Türnetzschnur, die Blende des GOAT-Mode-Schalters, die Innentürgriffe und die Sitznähte. Innen und außen dieselbe Bildsprache.
Zur Ausstattung gehören ein verstärkter modularer Stoßfänger von Ford Performance, ein Hardtop in Atlas Blue, Motorhaube und Heckklappe mit mattschwarzer Folierung, das Grafikpaket Stroppe Edition, 17-Zoll-Räder mit Beadlock-Option und 35-Zoll-Reifen Goodyear Territory RT. Als Zugabe abnehmbare Trittbretter mit integrierten Rock Rails — Trittbrett ab, Rock Slider bleibt.
Und jetzt das Wesentliche. Den Bronco Stroppe Edition 2026 gibt es ausschließlich als Viertürer — die zweitürige Version wurde aus dem Programm gestrichen. Kurioserweise ist die Variante dadurch billiger geworden: Der Einstiegspreis liegt bei 69 995 Dollar ohne Überführung, gegenüber 77 530 Dollar beim 2025er-Modell. Ford hat den Katalog ausgedünnt und gleichzeitig das Eintrittsticket gesenkt. Ein Paradox, das man im Segment der Top-Geländewagen 2026 nicht oft erlebt.