Die teuerste Variante des neuen Chevrolet Bolt 2027 ist der RS — vollgepackt mit allen Werksoptionen und Händlerextras, die sich auf den Bestellzettel quetschen lassen. Der Grundpreis für den RS liegt bei 32.995 Dollar. Und jetzt festhalten. Nach allen Häkchen im Konfigurator springt die Endsumme auf 47.039 Dollar.
Der größte Schlag für den Geldbeutel ist das Super-Cruise-Paket für 3.255 Dollar. Obendrauf nochmal 3.000 Dollar für die achtjährige OnStar-One-Erweiterung mit Super Cruise. Diese beiden Posten allein machen mehr als sechstausend Dollar aus. Und das ist erst der Anfang. Dazu kommen das Premium-Ladepaket für 2.371 Dollar, das zweigeteilte Schiebedach für 1.495 Dollar, das Technologie-Paket für 1.195 Dollar, drei Jahre MobileService+ für 599 Dollar und drei Jahre SiriusXM-Satellitenradio für 299 Dollar.
Danach folgen die Kleinigkeiten — und kleine Zahlen summieren sich schnell. Lackierung Atomic Yellow — 395 Dollar. Beleuchteter Ladeanschluss — 450 Dollar. Gepäckpaket — 295 Dollar. Schwarze Radmuttern — 295 Dollar. Allwetter-Fußmatten — 265 Dollar. Schwarze Felgenschlösser — nochmal 130 Dollar. Am Ende rückt ein kompaktes Elektroauto, das eigentlich die günstige Chevrolet-Option sein sollte, in das Preisterritorium von deutlich größeren und teureren Stromern.
Die Frage an den Käufer ist simpel — braucht man das wirklich alles auf einmal. Vollausgestattet bekommt der Bolt eine fortschrittliche Fahrassistenz, erweiterte Services, schnelleres Laden und eine großzügige Ausstattung. Aber fast 14.000 Dollar obendrauf machen aus ihm etwas ganz anderes als den schlichten, erschwinglichen Stromer, den er im Showroom verspricht.
Zuvor hatte ein Jaguar-Designer einen modernen Chevrolet Corvette Stingray-Konzeptentwurf vorgestellt.