Sie dachten, Limousinen seien tot? Nicht so schnell. Maserati hat soeben klargestellt: Den Viertürer mit dem Dreizack abzuschreiben ist verfrüht — auch in einer Zeit, in der der gesamte Planet verrückt nach SUV ist.
Bei der Vorstellung der 2027er-Modellpalette sagte Marken-COO Santo Ficili es direkt: Früher oder später wird „eine Art Limousine“ zurückkehren — ein Modell, inspiriert von Ghibli und Quattroporte, aber neu gedacht für einen Markt, der sich an die SUV-Silhouette gewöhnt hat. Konkrete Details? Null. Name, Plattform, Antrieb, Debüt — alles unter Verschluss. Aber eines steht fest: Das Segment wurde zur Priorität erklärt.
Warum jetzt? Ficili verweist auf das Erbe: Maserati hat eine Geschichte im E-Segment, geprägt genau von diesen beiden Namen, und die Kundennachfrage ist nie verschwunden. Die Menschen wollen eine Limousine. Und Maserati hört endlich zu.
Der Ghibli M157 der dritten Generation verließ 2023 nach einem Jahrzehnt im Programm das Band. Der Quattroporte folgte still und leise, als sein Lebenszyklus endete. Seither hat die Marke keine einzige Limousine mehr im Angebot. Drei Jahre Stille — für eine Marke mit dieser Blutlinie ist das praktisch eine Ewigkeit.
Die Rückkehr des Viertürers mit dem Dreizack füllt nicht nur eine Lücke im Modellprogramm. Sie ist ein Statement: Maserati will der Welt zeigen, dass die Marke mehr kann als SUV. Und wenn die Andeutungen aus Modena etwas wert sind, beginnt die Diskussion gerade erst — weitere Details sind noch für dieses Jahr versprochen.