Rastatt baut weiter GLA, und diesmal fährt Elektro voraus

Rastatt baut weiter GLA, und diesmal fährt Elektro voraus
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Rastatt bekommt die Rettung, auf die das Werk gewartet hat. Der neue GLA kommt auf der MMA-Plattform, startet rein elektrisch, Hybride folgen erst 2027.

Rastatt bekommt genau das, was dem Werk seit Jahren fehlt — ein neues Modell, das die leerlaufenden Bänder wieder füllt. Am 17. Juli meldete Automobilwoche unter Berufung auf Konzernkreise: Die nächste Generation des kompakten GLA bleibt am deutschen Standort, trotz aller Gerüchte über eine Verlagerung der Produktion.

Der neue GLA wechselt auf die Plattform Mercedes Modular Architecture — dieselbe, auf der bereits der CLA läuft. Zuerst kommt die reine Elektroversion auf den Markt, erst 2027 folgen Benzin-Hybride. Diese Reihenfolge wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, verrät aber die eigentliche Ansage: Mercedes setzt auf Strom, selbst in einem Segment, das lange von Verbrennern dominiert wurde. Die Premiere ist für den 29. Juli 2026 angesetzt — es dauert nicht mehr lange.

Der elektrische GLA schließt gleich zwei Kapitel ab: Er ersetzt den aktuellen EQA und verdrängt zugleich die Hybridversionen der bisherigen GLA-Generation. Zufall? Kaum — eher ein durchdachter Schachzug. Das neue Modell soll dem Werk, das auf rund 200.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt ist, endlich zur vollen Auslastung verhelfen.

Während sich diese Rochade in Rastatt vollzieht, wird die Produktion von A-Klasse und B-Klasse schrittweise zurückgefahren und nach Ungarn verlagert. Der neue GLA rollt im Herbst 2026 vom Band — direkt neben dem CLA, der im Werk bereits im Dreischichtbetrieb läuft.

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