Kein neues Konzeptfahrzeug diesmal — auf der EV Trend Korea 2026 setzte Kia auf das, was schon im Handel ist. Star am Stand war der bereits serienreife siebensitzige PV5 Passenger. Der Elektro-Van bekommt drei Sitzreihen im Layout 2+2+3, wobei die Sitze der zweiten Reihe näher an die Karosserieseiten gerückt sind — so kommen Passagiere leichter in die dritte Reihe. Der Verkauf dieser Version startete in Südkorea am 3. August.
Interessant wird es beim Preis. Der siebensitzige PV5 kostet in der Basisausstattung nach der lokalen Steuervergünstigung 46,6 Millionen Won — umgerechnet etwa 33.700 Dollar zum aktuellen Kurs. Der fünfsitzige PV5 mit 2+3-Layout startet bei 45,9 Millionen Won. Zwei zusätzliche Sitze kosten also gerade einmal 700.000 Won — rund 500 Dollar. Eine ganze Sitzreihe für einen symbolischen Aufpreis.
Und für diesen kleinen Aufpreis gibt es mehr als nur die dritte Reihe. Der hintere Innenraum bekommt eine eigene manuelle Klimaanlage, Sitzheizung und USB-C-Anschlüsse. Die zweite Reihe besteht aus zwei Einzelsitzen, die dritte aus einer im Verhältnis 60:40 umklappbaren Sitzbank.
Technisch ist es derselbe elektrische PV5: eine Batterie mit 71,2 kWh und ein Elektromotor mit 120 kW, umgerechnet rund 163 PS. Für die Siebensitzer-Version gibt Kia eine maximale Reichweite von 355 km nach koreanischer Norm an. Manche anderen Passagier-Konfigurationen kommen auf bis zu 358 km — die dritte Sitzreihe kostet also kaum Reichweite.
Auf der EV Trend Korea, die vom 25. bis 27. August in Seoul stattfindet, zeigte Kia außerdem den EV3 GT-Line und den EV5 GT-Line. Doch gerade der PV5 macht hier die auffälligste praktische Veränderung sichtbar: Aus einer kommerziell ausgerichteten Elektroplattform baut Kia Schritt für Schritt einen echten Familien-Van, der sich sowohl für den Alltag als auch für den Urlaub eignet.
Kias Sportage der sechsten Generation wurde kürzlich mit einem gestreckten Radstand gesichtet.