Mercedes CLA schaffte 551 km mit einer Ladung – die Effizienz kostet aber extra

Mercedes CLA schaffte 551 km mit einer Ladung – die Effizienz kostet aber extra
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Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

AUTO BILD hat den elektrischen Mercedes CLA 250+ Shooting Brake getestet: 551 km mit einer Ladung bei durchschnittlich 16,4 kWh/100 km. In Deutschland kostet diese Version ab 57.096 Euro.

Ein Kombi, der sparsamer fährt als so manche Limousine – und dafür auch entsprechend zur Kasse bittet. AUTO BILD hat den elektrischen Mercedes CLA 250+ Shooting Brake getestet: 551 km mit einer Ladung bei einem Durchschnittsverbrauch von 16,4 kWh/100 km. In Deutschland kostet diese Version ab 57.096 Euro.

Im Kern steckt im CLA 250+ eine Batterie mit 85 kWh nutzbarer Kapazität und ein 272 PS starker Elektromotor an der Hinterachse. Ein Zweigang-Getriebe hilft, bei höherem Tempo Energie zu sparen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Sprint auf 100 km/h gelang in 6,5 Sekunden – 0,3 Sekunden schneller als der Werksangabe –, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.

Doch so richtig spannend wird es auf langen Strecken. Die 800-Volt-Architektur ist für bis zu 320 kW ausgelegt, im Test wurden kurzzeitig sogar rund 350 kW gemessen. Von 10 auf 80 Prozent lädt der Akku in nur 22 Minuten, und schon die ersten zehn Minuten bringen rund 300 km Reichweite zurück. Zu Hause geht es dagegen gemächlicher zu: Das serienmäßige Ladegerät ist auf 11 kW begrenzt, die 22-kW-Variante kostet 654 Euro Aufpreis.

Die Alltagstauglichkeit hat allerdings ihre Grenzen. Der Kofferraum fasst 455 bis 1.290 Liter, dazu kommen 101 Liter im Frunk. Die zulässige Anhängelast liegt bei bis zu 1,5 Tonnen. Im Fond wird es dagegen enger – Passagiere über 1,85 Meter Körpergröße könnten es dort etwas beengt finden.

Eine Unstimmigkeit gibt es bei der Werksreichweite. Beim Testwagen von AUTO BILD stehen 688 km nach WLTP zu Buche, während die aktuelle Mercedes-Seite für den CLA 250+ Shooting Brake bis zu 768 km angibt – das Maximum hängt von der Konfiguration ab. Die 551 km aus dem Test lassen sich daher treffender mit den Werten des konkreten Testwagens vergleichen als mit der Bestmarke der gesamten Baureihe.

Erst kürzlich feierte der Mercedes-Benz GLE L auf der Automesse in Chengdu Premiere – mit längerem Radstand als der BMW X5 L.

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