420 PS waren offenbar nur der Auftakt. Der Unterschied zwischen einem serienmäßigen Chevrolet Silverado 1500 RST mit dem 6.2-V8 und dem neuen Callaway-Waldoch Launch Edition beträgt satte 182 PS. Der Werksmotor leistet 420 PS und rund 624 Nm, nach dem Einbau des Kompressor-Pakets SC602 steigen die Werte auf 602 PS und 759 Nm. Das sind etwa 43 % mehr Leistung und 22 % mehr Drehmoment.
Und das ist der eigentliche Clou: Callaway und Waldoch verlangen von den Käufern nicht, erst einen gewöhnlichen Silverado zu kaufen und dann selbst eine Werkstatt zu suchen. Alle 100 nummerierten Fahrzeuge lassen sich direkt über das autorisierte Chevrolet-Händlernetz bestellen – wie jeder andere Pickup auch. Auf die Umbauten gibt es 3 Jahre oder 36.000 Meilen Garantie, zusätzlich zur gültigen GM-Werksgarantie.
Die Basis bleibt ein Silverado RST 2026 mit dem 6,2-Liter-L87. Callaway verbaut einen Roots-Kompressor mit 2650 Kubikzentimetern, dazu neue Ansaugung, Auspuff und ECU-Kalibrierung. Waldoch ergänzt eine tiefergelegte Fahrwerksabstimmung, 22-Zoll-Räder sowie Bremsen mit Sechskolben-Sätteln und 381-Millimeter-Bremsscheiben vorn.
Motor1 nennt einen Preis im mittleren Bereich von 90.000 $. Einen exakten Preis nennt die offizielle Mitteilung nicht – bei nur 100 Einheiten wird sie das wohl auch nicht mehr tun.
Das Launch Edition ist das erste gemeinsame Fahrzeug von Callaway und Waldoch, kein einmaliges Showcar. Die Partner haben bereits angekündigt, sich auch speziellen SUV auf Basis von GM-Modellen widmen zu wollen. Die eigentliche Bewährungsprobe für das Bündnis wird also nicht der Ausverkauf von 100 Silverados sein, sondern das zweite Serienprodukt der neuen Allianz.